Kosten für ein Tagesgeldkonto

In der Regel fallen bei einem Tagesgeldkonto keine Kontoführungsgebühren an. Auch entstehen meist keine Kosten bei Transaktionen wie Überweisungen etc. Oft ist das Tagesgeldkonto mit einer Kreditkarte, Girokonto, Aktiendepot oder sonstigen Produkten gekoppelt. In solch einem Fall sollte man darauf achten, dass durch diese zusätzlichen Produkte keine Kosten für den Kunden entstehen.
Fallen Kosten an, sollte man den Zinssatz mit den Kosten des Kontos gegenrechnen um die Rendite zu erhalten. Danach sollte man die Rendite Konten von anderen Banken vergleichen, welche scheinbar einen niedrigeren Zinssatz aber eventuellen am Ende eine bessere Rendite bieten. Dazu sollte man am besten einen Tagesgeld-Rechner auf einer Vergleichsseite verwenden um ein bestes Tagesgeldkonto, abgestimmt für Ihre Bedürfnisse, ausfindig zu machen.

 

bestes Tagesgeldkonto

 

Steuern auf Kapitalerträge

Um auf seine Kapitalerträge (Zinsen) keine Steuern zu bezahlen, sollte man rechtzeitigt einen sogenannten Freistellungsauftrag erteilen. Für Alleinstehende beträgt die Höhe 801 Euro und für Verheiratete liegt die Höhe bei 1602 Euro. Bis in diese Höhe erhält der Kunde, bei Erteilung eines Freistellungsauftrages, seine Kapitalerträge steuerfrei und ohne Abzug. Übersteigt man diesen Betrag, werden auf die Erträge Steuern von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag fällig. Dieser Steuersatz gilt in Deutschland seit dem Jahr 2009. Davor galt ein höherer Satz.
Um keine Steuern zu zahlen, sollte man somit immer darauf achten einen ausreichend hohen Freistellungsauftrag zu erteilen. Die 801 Euro bzw. 1602 Euro können auch auf verschiedenen Banken aufgeteilt werden. Es sollte nur beachtet werden, dass der Gesamt-Betrag nicht überschritten wird. Erteilt man einen Freistellungsauftrag bei einem Kreditinstitut, gilt dieser für alle Produkte bei diesem Anbieter und nicht nur, wie viele Leute glauben, für ein bestimmtes Produkt.
Kündigt meine seine Mitgliedschaft bzw. sein Produkt bei dieser Bank, muss man auch den Freistellungsauftrag kündigen um über den freigewordenen Betrag wieder verfügen zu können. Falls man seinen Betrag auf mehrere Banken verteilt, sollte man sich am besten notieren auf welcher Bank wieviel Freibetrag erteilt wurde um nicht den Überblick zu verlieren.

Tagesgeldkonto für Firmen

Ebenso wie für den Privatmann ist das Tagesgeldkonto auch für Firmen attraktiv. Wenn das Kapital der Firma aktuelle nicht benötigt wird, kann es auf einem attraktiv verzinsten zwischengelagert werden ohne das Geld an eine feste Laufzeit zu binden. Durch die Flexibilität eines Tagesgeldkontos ist die Liquidität weiterhin gegeben. Auf einem Tagesgeldkonto erhält man weitaus höhere Zinssätze als auf einem Girokonto. Das Tagesgeldkonto funktioniert hier genauso wie für Privatpersonen. Das Geld wird mithilfe eines Referenzkontos (hier: Geschäftskonto) auf das Tagesgeldkonto überwiesen. Wird das Geld benötigt, kann man es zurück überweisen und innerhalb weniger Tage wieder über das Guthaben verfügen.
Da Firmen meist mit höheren Geldsummen arbeiten, sollte man bei der Auswahl des Tagesgeldkontos auf die Einlagensicherung achten. Oft übersteigen Firmen die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro. Bei der Auswahl der Bank sollte man deshalb darauf achten, dass dieses Kreditinstitut Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfond ist. Wie hoch die Absicherung im Einzelnen ist, kann man beim jeweiligen Bankenverband abfragen und entscheiden ob die Absicherung ausreichend gegeben ist. Falls diese Summen überstiegen werden, kann man das Geld auch auf verschiedenen Kreditinstitute verteilen.
Das Tagesgeldkonto ist nicht nur für Großunternehmen sinnvoll, sondern auch für Selbstständige und kleine Einzelunternehmen sowie Freiberufler. Wie bereits erwähnt liegen dienen die Vorteile klar auf der Hand. Attraktive Verzinsung, weiterhin Liquide durch ein flexibles Konto sowie Sicherheit der Einlagen.

 

Tagesgeld für Firmen